Und wieder streikt der Öffentliche Dienst

Alle Jahre wieder sind die Angestellten im Öffentlichen Dienst auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene gezwungen, für ihre berechtigten Forderungen die „grosse Keule“ auspacken zu müssen. Da bislang noch kein Gegenangebot seitens der Arbeitgeber von Bund und Kommunen erfolgte, kam es bereits zum zweiten Mal zu Warnstreiks in vielen Kommunen, die aufzeigten, dass die Kolleginnen und Kollegen doch nicht so „zahnlose Tiger“ sind, wie es in der Vergangenheit immer wieder darzustellen versucht wurde.

Seit dem dies nicht mehr funktioniert, wird nun davon gesprochen, dass die Bürger durch ver.di in Geiselhaft genommen wird, wenn sie im Zuge von Warnstreiks Kita, Busse und Bahnen und weitere Einrichtungen der Verwaltung unbesetzt lassen. Dies ist allerdings nun auch entgültig nach hinten los gegangen.

Bis auf einige wenige Stimmen erfolgen verstärkt Stimmen seitens der betroffenen Mitbürger, die sagen, dass sie volles Verständis für die Maßnahmen der Gewerkschaftmitglieder haben. Dies kam z.B. auch in der WDR-Arena am gestrigen Donnerstag Abend klar zum Ausdruck, als der Arbeitgebervertreter diese Karte versuchte zu spielen. Die Reaktionen seitens der Zuhörer ließ nicht lange auf sich warten.

Ich kann dazu nur sagen, dass es einem Mut macht. Anscheinend ist es doch so, dass sich ein langer Atem am Ende doch auszahlt. Dies lässt mich hoffnungsvoll auf unsere kommenden Auseinandersetzungen im Landesbereich sehen.

Euer Peter Kreutler

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